Schulungen
Schulungsbeschreibung
Die Malteser haben mit fachlicher Unterstützung des Deutschen Instituts für Psychotraumatologie eine Schulung zum Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen und zum Einsatz der so genannten
Kölner Risikoindex (KRI)-Asyl-Checkliste entwickelt.
Ziel der Schulung
Die Schulung über Trauma bei Flüchtlingen hilft Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Flüchtlingsarbeit, ihre Unsicherheit im Umgang mit den Betroffenen zu reduzieren und die Zusammenarbeit mit psychotherapeutischem Fachpersonal zu optimieren. Durch das vermittelte Wissen sind die Schulungsteilnehmer in der Lage, auffällige Verhaltensweisen besser einzuschätzen und so traumatisierte Flüchtlinge effektiver zu unterstützen.
Die Schulung zum Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen umfasst folgende Schwerpunkte:
- Die Entstehung einer Traumatisierung und ihre Symptomatik werden dargestellt.
- Erklärung und Symptomatik von PTBS und ihre Auswirkung auf das Verhalten eines Menschen werden ausführlich behandelt.
- Die Anwendung und Auswertung der KRI-Asyl-Checkliste wird vermittelt und eingeübt und seine Möglichkeiten werden diskutiert. Dies beinhaltet auch die eventuelle Kooperation mit Profis in der Psychotherapie und die Hilfen durch das TraumaNetzwerk der Malteser.
- Durch die Auseinandersetzung mit persönlichen Bewältigungsstrategien und Möglichkeiten des gemeinsamen Vorgehens wird die Psychohygiene der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beachtet.
Die Schulung richtet sich an Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen arbeiten. Sie wird von den Malteser Werken gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Psychotraumatologie e. V. (DIPT) durchgeführt. Die Malteser bringen ihre Erfahrungen in der psychosozialen Betreuung von traumatisierten Flüchtlingen ein, das DIPT hat bereits Laien für den Einsatz des Kölner Risikoindexes geschult.
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